Wir sind Matheforscher

... so lautete das Motto unseres Jahresprojektes aus dem Kindergartenjahr 2011-2012.

Unser Ziel war es, den Lernbereich Mathematik für ein ganzes Jahr in den Mittelpunkt zu stellen und spielerisch in den Alltag zu integrieren. 

Dazu war es uns wichtig, eine Lernumgebung zu schaffen, die ausreichend Platz für die Eigenaktikvitäten der Kinder ließ und somit spielerisch zum Selbstätigwerden anregte.

In beiden Gruppen wurden Lernwerkstätten eingerichtet und im Laufe des Jahres mit zahlreichen Materialien gefüllt. Diese standen den Kindern dann jederzeit zur Verfügung und wurden täglich gerne genutzt.

Wir befassten uns mit den folgenden Bereichen:

  • Ordnen und Sortieren
  • Muster und Reihenfolgen
  • Mengen, Zahlen und Ziffern
  • Geometrie
  • Wiegen, messen und vergleichen

 

 

Ordnen und sortieren

Muster und Reihenfolgen

Mengen, Zahlen und Ziffern

Die Kinder der Mäusegruppe unternahmen zahlreiche Ausflüge ins Zahlenland. Sie hörten dabei die Geschichten von Ritter Kunibert und der Hexe Zerolina. Sie bauten immer wieder auch das Zahlenland auf, in dem der Kobold in seiner bekannten charmanten Art stets alles wieder durcheinander brachte. Außerdem entstand auch ein Zahlenzoo, in dem viele Tiere wohnten.

Auch an unseren Waldtagen begleitete uns das Zahlenland und es gab viele Spiele im Wald: so haben die Kinder zum Beispiel die Zahlenländer von 1-10 mit Naturmaterialien bestückt. Die Kinder der Löwengruppe beschäftigten sich während des Kindergartenjahres ausführlich mit dem Entenland.

Im Herbst wurden zahlreiche Kastanien gesammelt. Aus ihnen entstand eine lange Kette, die ihren Platz in unserem Gruppenraum fand. Hier konnten die Kinder sich nun messen. Nachdem jeder einzelne davor gestanden und seine jeweilige Größe mit Hilfe einer Klammer markiert worden war, ging es daran, die Kastanien abzuzählen. Im Anschluss konnten wir dann vergleichen, wer von uns am größten, am kleinsten oder auch wer genau in der Mitte war.

Außerdem entstand eine Kastanientreppe, die unsere Wand schmückte und die den Kindern immer vor Augen führte, welche Zahl größer oder kleiner war.

Aus Sägespäne und Kleister wurde eine Sägespäneknete hergestellt. Aus der Masse formten wir Würfel, Kugeln und Zahlen. Nach drei Tagen war die Knete getrocknet und ganz fest geworden, so dass wir die alles mit Fingerfarbe anmalen und beschriften konnten.

Der Bau von Rechenmaschinen versetzte uns in die Lage, rechnen zu können. Wir schafften es Zahlen aufzuteilen, zum Beispiel: die Sieben lässt sich aufteilen in 2 und 5, aber auch in 3 und 4. Auf diese Weise gelang das Rechnen mit "plus" und "minus".

Des Weiteren gab es viele tolle Spiele, die zum großen Teil selbst hergestellt wurden, zum Beispiel: Kniffel, Würfelspiele oder auch Sudokus.

Geometrie

Hier lernten die Kinder verschiedene Formen kennen, die spielerisch zum Einsatz kamen. So auch hier beim Legen von Tangrams. Mit den jeweils 7 Formen eines Tangram-Puzzles wurden verschiedene Formen nachgelegt. Für jedes geschaffte Tangram gab es einen Stempel in den Forscherpass und wer dann alle Stempel hatte, durfte das Tangrambuch mit nach Hause nehmen.

Die angehenden Schulkinder gestalteten sich ein Bilderbuch. Hier wurde die Gechichte vom "kleinen Quadrat" erzählt. Dazu wurde fleißig gefaltet und eingeklebt.

Es gab unterschiedliche Spiele zum Thema in der Mathewerkstatt, einige Spiele haben wir uns selbst gebaut und passend zur Fußball-Europameisterschaft entstanden Länderflaggen. Hier wurden das Wissen der Kinder im Hinblick auf Formen noch einmal vertieft.

Wiegen, messen und vergleichen