Tiere aus aller Welt

Gemeinsam mit den Kindern haben wir uns in diesem Kindergartenjahr auf eine Reise um die Welt begeben, um viele verschiedene Tiere kennen zu lernen. Für die Kinder beider Gruppen boten die wilden Tiere aus Afrika den größten Anreiz und so starteten auch alle zunächst auf den Weg nach Afrika.
Dort begegneten sie den Giraffen, den Löwen und den Elefanten. Die Kinder erfuhren in dieser Zeit sehr viel über die Lebensräume und Lebensbedingungen dieser Tiere.

In den Wintermonaten beschäftigten sich die Kinder mit den Tieren der Arktis und Antarktis.
Sie besuchten die Eisbären und die Pinguine.

Danach ging es weiter zu den heimischen Tieren auf dem Bauernhof und zu den Tieren im Wald und auf der Wiese.

Zu allen Tierarten entstanden immer tolle Bilder und Basteleien in den unterschiedlichsten Techniken, die Kinder sangen Lieder und lernten einige Tiere auch hautnah kennen.

Die Kinder der Mäusegruppe gingen in diesem Jahr regelmäßig auf Tierentdeckungstour. Am Anfang waren da die Affen. Die unterschiedlichsten Arten wurden mit Hilfe von Bilderbüchern betrachtet. Viele luden zum Lachen und Staunen ein. Bei der Frage, was die Affen denn fressen, konnten die Kinder schnell einige Dinge aufzählen. Wie sich Affen bewegen wurde dann in der Turnhalle nach gespielt. Eine „Affenschaukel“, „Kokosnüsse klauen“, bewegen wie ein Elefant, wie eine Maus, eine Spinne und vieles mehr waren beliebte Spielideen in der Turnhalle.

Um ein oder mehrere neue Tiere einzuführen wurden meistens Bilderbücher eingesetzt. Der Aufforderungscharakter und die Motivation sind immer sehr groß. Die Kinder finden einen schnellen Bezug zu dem jeweiligen Tier und können mit eigenen Erlebnissen Verbindungen anknüpfen.

So ging es nun weiter mit der Giraffe. „Hilfe für die Giraffenmutter“ wurde in zwei Teilen gelesen. Die Spannung wie die Geschichte weitergeht, blieb somit bis zum nächsten Tag bestehen. Die Kinder überlegten, wie die Geschichte wohl weitergehen würde und hörten dann bis zum Ende gut zu. Im Nachhinein konnte jedes Kind auf einer Staffelei ein Tuschbild zu dieser Geschichte erstellen. Die Zunge einer Giraffe ist 50 cm lang. Um dieses bildlich darzustellen, wurde auf einem Papier ein Strohhalm auf die besagte Länge geklebt. Alle Kinder stellten schnell fest, dass das wirklich eine Riesenzunge ist.

In den Wintermonaten gingen die Kinder auf eine Reise mit geschlossenen Augen. Nur mit der Nase sollten Dinge gerochen werden. Wir als Erzieher staunten nicht schlecht, dass die meisten Kinder bei dieser Aufgabe wenig Schwierigkeiten zeigten. So wurde z.b. Senf, Zwiebel, Gurke etc. erraten. Bei der nächsten Aufgabe ging es um das Hören. Ein Kind musste den Raum verlassen und in der Zwischenzeit wurde eine Eieruhr versteckt. Anhand des Tickens musste das Kind nun die Eieruhr wiederfinden. Am Ende wurde überlegt, welches Tier wohl gut hören und Riechen kann. Es war der Eisbär. Aus Wattepads bastelten die Kinder im Anschluss ein Eisbärenbild.

Bei dem Lied „Ein kleiner Pinguin“ entdeckten die Kinder einen Fehler. Es heißt in diesem Lied: „Horch wer brummt denn da, dass muss ein Eisbär sein, und sie ducken sich und machen sich ganz klein.“ Nachdem wir das Singspiel einmal gesungen hatten, sagte ein Junge aus der Gruppe: „Das geht eigentlich gar nicht. Der Eisbär wohnt oben und der Pinguin unten.“ Auf einem Globus und einer Weltkarte haben wir daraufhin Bilder auf die genannten Gebiete geklebt und alle Kinder haben festgestellt, dass der Eisbär und der Pinguin doch sehr, sehr weit von einander entfernt wohnen. 
Zum Pinguin konnte sich jedes Kind ein Ausmalbild aussuchen und anmalen.

Bei den Australischen Tieren wurde zur Einführung ein Ausschnitt aus einer Tierdokumentation gezeigt. Springende, kämpfende Känguruhs, Beutelratten, Springmäuse, Koalabären und andere faszinierten die Kinder. In einer kurzen Sequenz wurden die Lebensumstände der Tiere dar gestellt. Mit einer Geschichte von Konrad dem Känguruh und Rita der Rennmaus wurde in dieses Thema weiter eingestiegen. Die Kinder bauten einen Springparcours auf, den die „Kängurus“ durchqueren mussten.

Im Laufe des Jahres haben die Kinder verschiedene Tiere aus aller Welt kennen gelernt. Die Kinder konnten an bestimmten Tagen Dinge zu diesen Themen von zu Hause mitbringen. Die Vielfalt war sehr groß und reichte von Stofftieren, Schleichtieren, Büchern bis zu Puzzeln. Die eigenen Materialien der Kindern wurden ins Freispiel mit einbezogen, so dass an manchen Tagen ein ganzer Zoo in der Bauecke entstand oder viele Bücher in der Leseecke vorgelesen wurden.
Zum Abschluss dieses Projekts haben die Erzieher mit den Kindern, Geschwisterkindern und Eltern einen Ausflug in den Filmtierpark unternommen.